Der Juli 2013 hat in China einen Aufschwung für den Außenhandel gebracht. Im Vergleich zum Monat Juli des vergangenen Jahres ist der Export um bis zu 5,1 Prozent angestiegen. In den Prognosen wurde ein Anstieg von bis zu zwei Prozent erwartet, also konnten diese Erwartungen bei weitem übertroffen werden und der Boom hält an.

Im Juni 2013 befand sich der Außenhandel in China auf einem eher absteigenden Pfad. Ein Boom blieb aus, stattdessen sanken die Handelszahlen ab. Jetzt wurde von den Experten erwartet, dass sich die Talfahrt in China weiter fortsetzen wird. Dieser Rückgang des Exportvolumens hat negative Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft. Und das trotz der seit März regierenden neuen Machthaber, die allerdings erst Mal das Ziel haben, eine solide Basis zu schaffen. Denn in China gibt es viele Kontraste, eine Schicht der Menschen lebt in Armut, eine weitere hat sich ein gesundes Mittelmaß erwirtschaftet und nicht gerade wenige Chinesen und Chinesinnen haben wesentlich mehr zur Verfügung, als andere. Durch diese wirtschaftlichen Unterschiede in der Bevölkerung und den Unternehmen sind Differenzen und Auseinandersetzungen manchmal unvermeidbar. Der Außenhandel reagiert empfindlich auf negative Geschäftsbeziehungen und stagniert dann zeitweise. Im Monat Juli 2013 hat China aber entgegen allen ungünstigen Prognosen bewiesen, dass ein Wirtschafts- Boom möglich ist und den Außenhandel weiter ausgebaut. Die Pflege bestehender Geschäftsbeziehungen und die Suche nach neuen Geschäftspartnern haben die Handelszahlen in fast allen Branchen erhöht. Im Importbereich ist im Juli 2013 ebenfalls ein starker Anstieg zu verzeichnen, denn ein Zuwachs von bis zu 10,9 Prozent unterstreichen den Wirtschaftsboom in China. Bleibt zu hoffen, dass sich die positiven Signale fortsetzen und die Handelszahlen im Außenhandel weiter ansteigen, damit China weiter ein wichtiger internationaler Handelspartner bleibt und von dem Boom dauerhaft profitiert.