Europa steht im finanziellen Wandel

Zu Beginn war die Union ein Staatenbund aus finanziell mächtigen Ländern. Der Staatenbund war hoch angesehen, was Forschung, Marktwirtschaft und Reichtum betrifft. Im Laufe der letzten Jahre erfuhr die Europäische Union ein rasantes Wachstum. Der Fokus lag nicht mehr nur auf einem Zusammenschluss von wirtschaftsstarken Nachbarländern, sondern wurde mehr und mehr zum . Europa konnte seine Wirtschaftsmacht über die Jahre hinweg nicht halten, was auch in den Ländern selber zu spüren war. Wachsende Jugendarbeitslosigkeit, Bankenkollaps, Staatenpleite und wachsende Armutszahlen sind nur ein kurzer Auszug aus dem Buch der schwindenden Wirtschaftsmacht Europa.Aus diesem Anliegen heraus, hat sich die Europäische Kommission am 16.07.2013 in Brüssel getroffen um ein Konzept zur Armutsbekämpfung zu entwickeln. Beginn des Systems soll 2015 sein.
Die Kommission hat sich im Kern für mehr Nachhaltigkeit entschieden. Dabei geht es nicht nur um die Europäische Union als solche, sondern auch um die Unterstützung von Entwicklungsländern.
In allen Ländern soll die Armut bekämpft, die Nahrungsmittelknappheit beseitigt und die biologische Vielfalt erhalten werden.

In welchem Rahmen die Gelder fließen, darüber haben die Partnerländer das Hoheitsrecht.

Doch woher kommen die Gelder, muss Deutschland wieder einen großen Teil beisteuern?

So ganz genau weiß man dies in den Reihen der Europapolitiker noch nicht. Fest steht jedoch, das Geld soll so effektiv wie möglich verwendet werden. Laut der Kommission soll die finanzielle Grundlage durch Steuerquellen, freiwilligen Beigaben von Schwellenländern und Privatinvestitionen geschaffen werden.

Auslöser für das Zusammentreffen und die Erstellung eines Systems sind die Millenniumsentwicklungsziele kurz MDG. Im Jahr 2000 haben 189 Mitgliedstaaten der vereinten Nation eine Millenniumserklärung aufgesetzt mit dem Ziel der Armutsbekämpfung. Dabei geht es nicht nur um Geld- und Nahrungsmangel, sondern auch der Chancengleichheit in den Bereichen Bildung, Würde und Demokratie.

Die EU ist nun also nur ihrer Pflicht gefolgt um rechtzeitig ein Konzept vorlegen zu können, da die Millenniumsentwicklungsziele ebenfalls zum Jahr 2015 angesetzt sind.

Man sollte hierbei nicht unterschlagen, dass man bereits im Jahr 1990 beginnen wollte, bis ins Jahr 2015 die Hungerleidenden auf der Welt zu halbieren, AIDS als Krankheit bekämpft zu haben und allen Kindern auf der Welt die Möglichkeit zu bieten eine Schule zu besuchen und diese erfolgreich zu beenden.

Hinderlich bei der Zielerreichung waren die innenpolitischen Probleme der Union, nicht zuletzt die drohende Staatenpleite von Griechenland.

Ob diese Ziele erreicht werden steht noch in den europäischen Sternen.