Man kann ihn bereits vorbestellen doch was ist der “Lernstift” wirklich? Revolutionär oder einfach nur Quatsch? Nicht jeder ist sich so ganz einig darüber was die Gründer Falk Wolsky und Daniel Kaesmacher da auf den Markt bringen wollen. Das Konzept des Lernstiftes ist einfach, wird ein Rechtschreibfehler gemacht, vibriert er.

Bleistift, Kugelschreiber und Füller in einem, bietet der Lernstift zwei verschieden Modi: Im “Rechtschreib-Modus” zeigt der Stift durch eine einmalige Vibration ein Rechtschreibfehler an, eine zweimalige Vibration weist auf einen Grammatik-Fehler hin. Der 2. Modus oder auch “Schönschreib-Modus”, vibriert nicht nur wenn ein Rechtschreibfehler gemacht wird, sondern auch wenn ein Buchstabe oder Wort unleserlich geschrieben wird. Damit auch jeder ein passendes Modell findet ist der Lernstift in verschiedenen Farben und Sprachversionen erhältlich. Das Team was an dem Projekt arbeitet, hat zusätzlich noch eine App entwickelt die es ermöglicht Lernstatistiken einzusehen, das Schreiben live zu überwachen und Dokumente zu erstellen.

Die Idee zum Lernstift kam Gründer Falk Wolsky als eines seiner drei Kinder ihm die Hausaufgaben mit mehreren Rechtschreibfehlern vorlegte. Seine Frau bemerkte darauf hin, wie praktisch es wäre wenn ein spezieller Stift sofort den Rechtschreibfehler erkennen und anzeigen würde. Sobald diese Idee geboren war, erfuhr auch Co-Gründer Daniel Kaesmacher von der Idee und war sofort begeistert. Mithilfe eines 8-köpfigen Teams begann nun die Arbeit am Lernstift. Dieser ist bereits vorbestellbar. Das Feedback ist größtenteils positiv. Das kleine Technikwunder soll Kindern in der Grundschule als sowohl auch etwas älteren Schülern die an einer Rechtschreibschwäche leiden helfen und ihnen die Rechtschreibfehler leicht abgewöhnen. Ohne Frage eine bequeme und praktische Methode um eine korrekte Rechtschreibung zu erlernen. Aber nicht alle Meinungen zum Lernstift sind positiv. Der Stift bringe die Kinder dazu nicht über Rechtschreibung nachzudenken und Fehler selber ausfindig zu machen. Man solle den Kindern lieber denken beibringen, ist die Meinung mancher. Andere sind verunsichert ob die Erfindung auch darauf vorbereitet sein wird, wenn sich die Rechtschreibung ändern sollte. Die Meinungen gehen auseinander, doch Wolsky und sein Team wollen sich davon nicht unterkriegen lassen, ihr Lernstift ist somit bereits auf ihrer Website vorzubestellen.